Sekundarschule erreicht notwendige Schülerzahl

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Neue Schule wird im Sommer eingerichtet / Anmeldezeitraum um eine Woche verlängert

Kategorie: Pressespiegel
Quelle: Neue Westfälische vom 14. Februar 2014

Höxter
(das). Bereits in den ersten Tagen der Anmeldung zur Sekundarschule wurde die erforderliche Anzahl von 75 Anmeldungen überschritten, so dass die Sekundarschule im Sommer an den Start gehen kann. Das erklärte die Stadt Höxter in einer Pressemitteilung.

Diese hat gestern einige Irritationen ausgelöst. Es ging vor allem darum, ob die Zahl richtig ist. "Es gibt tatsächlich schon 82 Anmeldungen, aber einige können aus verschiedenen Gründen noch nicht gezählt werden", erklärte der designierte Schulleiter Klaus Leweke im Gespräch mit der NW. Noch nicht mitgezählt würden beispielsweise angemeldete Schüler, bei denen es Unklarheiten bezüglich des Wohnortes oder des Förderbedarfs gebe. "Ich bin von der Bezirksregierung geschult und weiß, wie das Verfahren ablaufen muss und wer mitgezählt werden darf", betont Leweke und weist den Vorwurf, mit falschen Zahlen zu operieren, zurück. "Ich bin Beamter des Landes und habe einen Schwur geleistet, dass ich mich an Recht und Gesetz halte", betont der designierte Schulleiter.

Auch eine zweite Frage zur Sekundarschule war aufgetaucht: Die Verlängerung des Anmeldezeitraums um eine Woche bis Freitag, 21. Februar. Richtig ist, dass die Stadt mit der Bezirksregierung in Detmold zunächst eine Anmeldephase bis zum heutigen Freitag vereinbart hatte. Nun die Verlängerung um eine Woche. Hintergrund ist, dass einige Eltern, beispielsweise nach dem Losverfahren an der Brede in Brakel, Ablehnungen erhalten haben. Diese wenden sich nun unter anderem an die Sekundarschule in Höxter.

"Ich fände es fahrlässig, diese Schüler und Eltern im Regen stehen zu lassen. Deshalb haben wir uns entschlossen, das Anmeldeverfahren zu verlängern", so Leweke. Dieses Vorgehen gebe es an verschiedenen Schulen immer wieder und es sei mit der Bezirksregierung abgesprochen. Anfragen geben es noch viele, sagt Leweke. So seien etwa die Beratungsgespräche für den heutigen Freitag schon ausgebucht. Leweke rechnet außerdem damit, dass möglicherweise sogar ein vierter Klassenzug zustande kommen wird.

Die Anmeldezahlen zeigten, dass die Eltern von der Schulform und auch den dazugehörigen pädagogischen Konzepten überzeugt seien, erklärt die Stadt. "Die Sekundarschule ist die Schule der Zukunft. Diese Botschaft ist bei den Eltern und Kindern angekommen", sagt Bürgermeister Alexander Fischer. "Ich freue mich, dass unsere Überzeugungsarbeit nun zum Erfolg geführt hat und wir unsere Planungen fortsetzen können. Die Eltern haben sich gründlich informiert und sich in ihrem Wahlverhalten auch nicht durch die zuletzt geführten Diskussionen beirren lassen."

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