SPD fordert den Bau eines Kreisverkehrs am Berliner Platz und spricht sich gegen die vorgeschlagenen Einbahnstraßenregelungen aus

Die SPD Höxter hat in der jüngsten Sitzung des Ortsausschusses Stadtkern den Bau eines Kreisverkehrs am Berliner Platz beantragt. Ein solcher Kreisverkehr würde wesentlich zur Entschärfung der Abbiegevorgänge aus der Wallstraße und des Kauflandparkplatzes in Richtung B64 beitragen. „Für Fußgänger und Radfahrer wäre es ein enormer Gewinn an Sicherheit und für die abbiegenden Autofahrer ein erhebliches Weniger an Stress und Wartezeit“, so bringen es die Teilnehmer des SPD Ortsvereins und der SPD Ratsfraktion nach einem Ortstermin auf den Punkt. „Von Vorteil ist, dass die Planung für den Kreisverkehr bei der Stadt eigentlich schon fertig in der Schublade liegen müsste, denn dieser sollte eigentlich bereits vor vielen Jahren gebaut worden,“ erinnert sich der heutige Fraktionsvorsitzende Günter Wittmann. „In letzter Sekunde wurde Anfang der 2000er Jahre der bereits fest im Haushalt eingeplante Bau auf Antrag der FDP und der CDU gekippt – vermeintlich aus Kostengründen, da man das Geld lieber für andere Projekte einsetzen wollte. Ein Fehler, der sich bis heute durchzieht. Die Verwaltung wurde nun beauftragt, die Pläne wieder hervorzuholen, in der nächsten Sitzung des Ortsausschusses am 07. März vorzustellen und über die weiteren Schritte zu berichten“.

Auch dem SPD-Antrag, den Verkehr sowohl in der Grube- als auch die Wallstraße in beiden Richtungen zuzulassen wurde entsprochen; der Verwaltungsvorschlag auf Einführung von Einbahn-Regelungen wurde mehrheitlich abgelehnt. „Nur wenn die Wallstraße weiterhin auch stadtauswärts geöffnet ist, erfolgt eine deutliche Entlastung der Kreuzung an der Sparkasse/Nicolaistraße. Dies bedeutet gleichzeitig einen erheblichen Gewinn für die Sicherheit der Fußgänger und Radfahrer an dieser Stelle“, so die SPD. Natürlich ist auch uns bewusst, dass auf Grund der geringen Straßenbreite in Höhe des Hotels in der Grubestraße nur langsames Fahren und gegenseitige Rücksichtnahme aller erforderlich ist – aber gerade das ist in der Innenstadt ja auch gewollt. Vielleicht können ja die anliegenden Gewerbetreibenden entsprechende Schilder im Bereich der Gehwege aufstellen. Die Ausschussmehrheit hat den SPD-Antrag, dass die Stadt dies pro-aktiv tun solle, leider abgelehnt.

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